Kraftwerke

Kraftwerksanlagen von illwerke vkw

Die Kraftwerke von illwerke vkw sind in allen Landesteilen anzutreffen, wobei sich die leistungsstärksten Anlagen aufgrund der topographischen Bedingungen im Montafon und im Bregenzerwald befinden.

Das Wasserangebot der Ill und ihrer Seitenbäche sowie von Bächen im benachbarten Tirol werden im Silvretta-, Vermunt-, Kops- und im Lünersee gespeichert und über mehrere Kraftwerksstufen über große Fallhöhen abgearbeitet. Die Kraftwerksgruppe wird als energiewirtschaftliche Einheit betrieben, die über die Becken Rodund und den Walgaustollen verbunden und an das Walgauwerk angeschlossen ist. Auf der Grundlage einer gesamthaften Betrachtung aller Einzelanlagen und nach einer ständig vorgenommenen Optimierung aller Komponenten können heute eine Engpassleistung im Turbinenbetrieb von 1.832 Megawatt und eine maximale Leistungsaufnahme im Pumpbetrieb von 1.044 Megawatt angeboten werden.

Der Einsatz der Kraftwerksgruppe aufgrund der Anforderungen der EnBW als Realeinsetzerin obliegt dem Dispatching der Illwerke in Rodund, wobei ein effizienter energie- und wasserwirtschaftlicher Betrieb der Anlagen und im Bereich der Stromleitungen gewährleistet wird.

Mit der Neuregelung der Strombezugsrechte im Rahmen des Illwerkevertrags teilen sich die EnBW und die Illwerke seit 1. April 2010 die Vermarktung der Kraftwerksgruppe Obere Ill-Lünersee zu je 50 Prozent. Die Illwerke steuern die Vermarktung der eigenen Strombezugsrechte und der VKW-Stromhandel führt als Dienstleister für die Illwerke die operative Abwicklung durch. Das Dispatching der Illwerke setzt die Anforderungen aus der Vermarktung im Kraftwerksabrechnungsmodell in einen energie- und wasserwirtschaftlichen Betrieb um.