Unternehmen

1938-1945

1938 – Das Bauprogramm 1940
Im Jahre 1938 begannen die Bautätigkeiten für das Rodundwerk I, das Latschauwerk und das Obervermuntwerk sowie den Silvrettasee.

Die Energiereserven (Wasserkraft) Österreichs waren für das Dritte Reich von großer Bedeutung. Die Machthaber trieben den Ausbau der Kraftwerke ab 1938, nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland, auch in Vorarlberg voran. Die Großbaustellen in der Silvretta beanspruchten eine beträchtliche Zahl an Arbeitern, so dass deutsche und heimische Baufirmen zusätzlich Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter auf den Baustellen beschäftigten.

1940 – Erweiterung des Arbeitsgebietes von Bürs bis zur Rheinmündung
Im Jahre 1940 wurde in einer Abänderung und Ergänzung des Landesvertrages das Arbeitsgebiet der Illwerke von Bürs bis zur Mündung der Ill in den Rhein erweitert.

1943 – Obervermuntwerk
Das Obervermuntwerk und das Rodundwerk I gingen in diesem Jahr provisorisch in Betrieb.

1945/55 – Potsdamer Abkommen
Nach dem Zweiten Weltkrieg fielen die Aktien der Illwerke, soweit sie im Besitz deutscher juristischer Personen waren, nach dem Potsdamer Abkommen an die Alliierten und gingen 10 Jahre später aufgrund des Österreichischen Staatsvertrages auf die Republik Österreich über.